Popstarstaffeln und ihre Führer
Text: Pino Loricato
Datum: 16.02.2005 Aufrufe: 1373 Verschickt: 2
Die aktuelle Popstar-Staffel läuft wieder mal grandios. Die Einschaltquoten sind himmlisch, vor allem jetzt, wo Herr Soost einen verbalen Durchfall losgelassen hat und dieser peinliche Vorfall zum Gespräch in allen Medien geführt hat. Lismal gähnt zum Boykott dieser Sendung auf.
Gründe dazu gibt es genug.
1. Der Musik und dem Gesang fehlt jede Leidenschaft, alles ist Business. Da wird mehr mit Geld spekuliert als Musik produziert.
2. Choreographie ist langweilig, in dieser Sendung aber das A und O. Wollen wir gute Musik hören oder wissen, dass die Sänger in einer Formation keuchen und schwitzen?
3. Die Kandidaten werden gedrillt wie im Militär und Detlef D! Soost ist das lebendige Exempel eines „Musik-Feldweibels.“ Ein lebender Widerspruch.
4. Chris Von Rohr möchte am liebsten noch mehr Dreck in unsere Ohren katapultieren. Seine eigenen schützt er ja bereits mit seinen blöden Haaren.
5. Was bei dieser Sendung rauskommt, kann man nicht brauchen. Carmen Fenk & Co von der letzten Staffel haben nichts hingekriegt. (Man kann sagen, sie sind an der Musikfront gefallen...) Einzig Piero Esteriore bleibt hartnäckig und streitet mit Radiosendern, die sich weigern, seine Musik zu spielen, weil sie einfach schlecht ist.
6. Die Miniplaybackshow war lustiger und spannender.
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